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Beim Eisklettern handelt es sich um eine äußerst gefährliche Sportart, die bereits einige Erfahrung im Bersteigen verlangt. Für Anfänger ist sie also keinesfalls geeignet. Ohne entsprechende Kenntnisse und vor allem ohne eine professionelle Ausrüstung sollte sich niemand in dieses Abenteuer stürzen – er würde es sicherlich schnell bereuen. Was unterscheidet Eisklettern vom gewöhnlichen Klettern? Zunächst einmal stellt der Untergrund eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar. Trotz spezieller Steigeisen kann Eis niemals den gleichen Halt bieten wie massives Gestein. Es ist bis zu einem gewissen Grad instabil und birgt bereits bei der kleinsten falschen Bewegung die Gefahr des Ausrutschens oder Abgleitens. Darüber hinaus werden in der Regel Hindernisse mit einer extremen Steigung bezwungen. Nicht selten handelt es sich dabei sogar um völlig senkrecht in die Höhe ragende Wasserfälle, Eiswände oder Eiszapfen. Als Wintersport, der Kraft, Ausdauer und Technik voraussetzt, ist er besonders für Menschen interessant, die gerne bis an ihre Leistungsgrenzen gehen. Hier existieren wie bei den meisten Sportarten natürlich auch mehrere Varianten, wobei gerade in den letzten Jahren neben klassischen Eistouren, das sogenannte Mixed-Klettern in den Vordergrund gerückt ist. Letzteres beschreibt die Kombination von Eis-Etappen und Strecken auf Stein beziehungsweise Schnee.
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